Kontext ist King

"Sag mal, wie viel kostet denn eigentlich eine Website...".
Diese Frage bekommen wir beinahe täglich zu hören, von Freunden, Bekannten und natürlich von unseren Kunden. Dabei ist sie keineswegs unberechtigt. Denn wenn Sie sich im Freundes- und Bekanntenkreis einmal umhören, so müssen Sie sich nicht wundern, wenn Sie von jedem einen anderen Preis genannt bekommen. Der Grund dafür ist simpel: Es gibt auf diese Frage keine allgemein gültige Antwort.

Aber halt! Sie haben schließlich auf diesen Beitrag geklickt, in der Hoffnung, eine möglichst präzise Einschätzung zu bekommen. Wir werden deshalb die wichtigsten Faktoren bei der Preiskalkulation einmal für Sie beleuchten.

Umfang der Website

Dem Umfang Ihrer Website sind prinzipiell keine Grenzen gesetzt. Wie Sie sich jedoch denken können, schlägt sich der Aufwand der Contenterstellung im Preis nieder. Wenn Sie als Kunde sich bereits um den textlichen Inhalt der Website kümmern und diesen in der gewünschten Struktur bereitstellen, lässt sich der Aufwand gerne einmal halbieren.
Auch die Anzahl der Seiten fließt in den Preis mit ein. So ist ein "Onepager", bei dem sich der gesamte Inhalt der Website auf einer Seite befindet um einiges weniger aufwendig, als eine Website mit vielen verschiedenen Menüpunkten- und Ebenen.

Individuelles Webdesign oder Designvorlage?

Die Erstellung eines individuellen Designs gibt Ihrer Website natürlich einen ganz eigenen Charakter, kostet jedoch entsprechend Entwicklungszeit. Es soll ja schließlich auch perfekt passen!
Alternativ greifen Entwickler gerne auf vorgefertigte "Themes" zurück, welche den Vorteil bieten, dass der Großteil des Designs schon steht und nur noch der Inhalt angepasst werden muss. Wer kein Problem damit hat, auf Individualität zu verzichten, kann auch hier Kosten sparen.

Funktionalität

Die Funktionalität kann einen großen Teil des Budgets beanspruchen, sofern es sich um spezielle Anforderungen handelt. Während ein voll funktionsfähiges Kontaktformular beispielsweise in vielen Content Management Systemen schon nativ vorhanden ist und dem Entwickler somit keinen Aufwand mehr bereitet, sind komplexe Funktionen wie Tarifkalkulatoren, Animationen, etc. um einiges zeitaufwendiger. Diese müssen oft individuell programmiert und gestaltet werden wodurch sich natürlich höhere Kosten ergeben.
Ein klar definiertes Anforderungsprofil sorgt hier für klare Fronten.

Fazit

Es ist wichtig die Anforderungen und Wünsche für jedes Projekt vor Auftragsbeginn sorgfältig zu planen. Die Kommunikation zwischen Kunden und Dienstleister entscheidet hier allerdings oft über Erfolg und Fehlschlag. Auch mit kleineren Budgets lassen sich großartige Websites umsetzen, wenn man bereit ist, hier und da ein paar Kompromisse einzugehen.


Weitere interessante Beiträge...

04.09.2019

Marketing/Development

Push-Notifications eröffnen Websitebetreibern völlig neue Wege, mit seinen Nutzern in Kontakt zu bleiben. Doch was ist das eigentlich und was gilt es zu beachten?

Mann mit Notebook

10.11.2018

Webdesign

In diesem Beitrag stellen wir die drei unserer Meinung nach wichtigsten Arten von Kontrast vor und wie Sie diese in Ihr Webdesign integrieren könnt.